Langsam aber sicher formiert sich das Programm des prekären Wochenende;

Wir wollen euch hier einmal einen Überblick über bereits fixiertes geben … in den nächsten Tagen werden noch einige Punkte (Workshops/ Bands/ Infos) hinzukommen.

Weiter unten findet ihr dann – soweit sie schon fertig sind – die Beschreibungen der Workshops

Zusätzlich zu dem bereits stattfindenden Programm könnt ihr gerne noch eigene Workshops, Diskussionsrunden, etc., einbringen, einige Räume sind speziell als OpenSpaces dafür reserviert.

Für das gesamte Wochenende gilt „freie Preispolitik“, das heißt ihr bestimmt in Abstimmung mit eurer finanziellen Lage (und möglichst unter Berücksichtigung der „realen“ Kosten) was ihr für Essen/Programm/Getränke spenden wollt.

Unterkunft:
Hier die Bitte Zelte und Campingzeugx mitzunehmen, da wir die Häuser primär für das Programm brauchen, ihr könnt euch am Gelände einen euch passenden Platz suchen – also jede Menge Auswahl 🙂

Donnerstag 17-06:
Nachmittags Aufbau & Seitan Workshop
Abends gibts dann Vegane grillerei, Filme zum Thema „prekäres Leben“, Jam-Session

Freitag 18-06:

workshop1 10h- 14h
Siebdruck
Lehm – Ofen Bau – Workshop (Pizza Ofen)

workshop2 15h- 18h
Siebdruck
Von Brüssel bis Stockholm — der kurze Weg der Überwachung?
Theater der Unterdrückten
Aufbau make pang (Kampagne „Leerstände & Freiräume“)
Lehm – Ofen Bau – Workshop (Pizza Ofen)

Film 20h- 24h
Thema Jugendkultur & Freiräume

Samstag 19-06.

workshop3 10h- 14h
Emanzipative/Partizipative Forschung gegen Prekarisierung
make pang1 (Kampagne „Leerstände & Freiräume“)
Lehm – Ofen Bau – Workshop (Pizza Ofen)
Kräuterwanderung

workshop4 15h- 18h
Prekär – Theater Workshop
GegenKultur Karawanen Treffen
make pang2 (Kampagne „Leerstände & Freiräume“)
Lehm – Ofen Bau – Workshop (Pizza Ofen)

Bands ab 19h:
Rainbow Lagoon
Frau Herz
Ost in Translation

anschließend DJane Line Up + LiveActs

Sonntag 20.06.

A Frühstück … gemeinsamer Brunch
eventuell Pizza packen im Lehm Ofen

Es gibt abgesehen von den Örtlich und Zeitlich fixierten Workshops noch einige wo diese erst vor Ort fixiert werden:

– Jonglieren
– Feuerjonglieren
– Schatzsuche
– “Freiraum-Strategie & Plan” mit Bezug auf LAMES
– Infos zur Väterrechtsbewegung
(http://goodnightdaddyspride.blogsport.de/)
– Body Painting
– Kinderaction (Riesen Seifenblasen und Stempel-/Druck-Action)

Sonst wird es die ganzen 4 Tage über Volxküche geben mit mind. 2mal warmem Essen pro Tag. Die VOKÜ wird sich aus mehreren Köch*innen verschiedener Gruppen zusammensetzen, u.a. von Kama (http://www.kama.or.at/) und der Ex-Audimax Vokü.

Abgesehen von Workshops wird es noch ein paar fixe weitere Stationen geben:
– Shisha Lounge
– Text/ Bücher/ Info – Zone zum Thema “prekär”
– 48h+ Film/Kino Installation zum Thema soziale Bewegungen & Aktionsformen
(kein Film kommt doppelt – mit Programm vor Ort)

Workshop – Beschreibungen:

– zum thema freiraum:  make pang – Kampagne
Freitag vorbereitung / Samstag 10- 14h & 15- 18h
Politische Ereignisse bieten mit unter die Möglichkeit die Öffentlichkeit auf bestimmte Themen zu sensibilisieren und dadurch politisch Druck auszuüben. Die kommenden Wiener Gemeinderatswahl könnten so eine Chance für das Bedürfnis nach Freiräumen, Commons sein.
Wie können derartige Anliegen kommuniziert werden?
Welche Strategien sind sinnvoll?
Wo sind Allianzen möglich und wichtig?
Wie kann so ein Plan starten?
Make pang soll der Versuch sein, einen Impuls zu einer möglichen politischen Strategie zu setzen.

– Von Brüssel bis Stockholm — der kurze Weg der Überwachung?
Freitag 15- 18h
Nicht nur in der EU werden immer mehr Überwachungstechnologien entwickelt und geplant. Vorratsdatenspeicherung, RFID- und sog. intelligente Technologien sollen Öffentliche und private Bereiche für unerwünschte Personen und deren Verhalten immer kleiner machen. Hierzulande tut sich Videoüberwachung und RFID-Chips bereits etwas im sog. sozialen Wohnbau (wie Wiens Gemeindebauten). Gleichzeitig dazu werden im Rechtsbereich die Möglichkeiten erweitert (oder sollen es werden), wogegen es teurer werden soll, dagegen etwas zu unternehmen z.B. die geplante Abschaffung DSK.

Im Workshop sollen aktuelle Entwicklungen hierzu diskutiert werden.

Aktivistengruppe: Freiheit statt Angst – Österreich

– Siebdruck
Freitag 10- 14h / 15- 18h
Für alle die sich schon immer mal auf dem eigenen T-Shirt verewigen wollten oder  eine Möglichkeit des Druckens auf Textilien erlernen wollten, bietet die Siebdruck-Werkstatt die optimale Basis. Bis auf eure eigenen Ideen steht alles bereit um unter Anleitung sofort loszulegen. Nieder mit dem Einheitsbrei der Textilindustrie, lebt euch selbst und eure Kreativität! Gegenkultur ist machbar!

– Theater der Unterdrückten
Freitag 15- 18h
Ein Workshop zum Kennenlernen und Ausprobieren. Was ist Unterdrückung? Tagtäglich werden wir mit Situationen der Unterdrückung konfrontiert – dieser Workshop möchte Raum geben sich damit auseinanderzusetzen.

In vier Stunden wollen wir die Möglichkeit bieten mit Techniken des Theater der Unterdrückten, spielerisch eigene Erlebnisse darzustellen und uns auszutauschen.

– GegenKultur Karawanen Treffen
Samstag 15-18h
Für den Sommer 2010 ist der erste Ausflug der Gegenkultur Karawane geplant. Verschiedenstes thematisch passendes zu Gegenkultur, alternativen Lebensformen, kritisch politischen und sonstig passenden wird möglichst kompakt in ein paar Transportmittel gepackt und macht sich auf Reisen. Workhops/ Installationen/ Bands/ Infos/ u.v.m. besuchen dann verschiedene Orte und bringen sich dort mit dem was dabei ist ein. Offene Besprechung für alle die mitmachen wollen.

– Prekär – Theater
Samstag 15- 18h
Was heißt prekär und in welchen Situationen sind wir prekären Zuständen ausgesetzt?
Was ist das Gegenteil von prekär, wie macht mensch prekäre Zustände sichtbar und wie wirkt mensch auf sie ein?

Ziel des Workshops ist, gemeinsam eine szenische Lesung zu erstellen, die die Prekarisierung unserer Leben fühlbar macht und alternativen aufzeigt.

Mitbringen: Kreativität und einen Gegenstand der symbolisch für eine prekäre Situation steht.

PRA – Emanzipative/Partizipative Forschung gegen Prekarisierung (Simon T. / Angelo C.)
Samstag 10:00-14:00

In dem Workshop geht es um die anwendungsbasierte Vermittlung von partizipativen Forschungsmethoden. Die Ziele des Workshops sollen hierbei weitgehend von den Teilnehmer_innen selbst erarbeitet werden. Methodisch soll hierbei vorhandenes Wissen sichtbar gemacht werden und als Grundlage für die Erarbeitung von emanzipativen Lösungsansätzen gegenüber prekären Alltagswelten dienen.